Nervöser Premierenauftakt der Männer

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Zeitzer Spieler schlagen sich im Norden wacker.

VON OLAF WOLF

 

ZEITZ/MERSEBURG/MZ – Mit acht Sportlern, vier von ihnen starten für die SG Chemie Zeitz, sowie einem gewissen Premierenfieber ging es für die Faustballer des MSV Buna Schkopau am vergangenen Wochenende zum TSV Lola nach Hohenlockstedt (Schleswig-Holstein). Die Mannschaft hatte sich in der vergangenen Saison für die zweite Bundesliga in der Halle qualifiziert, ging nun in der erstmalig in einer neuen Liga an den Start.

 „Die Freude war natürlich groß, dass wir nach langer  Zeit wieder in der zweite Bundesliga dabei sind“, sagte Lutz Vogelpohl, einstmals selbst in der Bundesliga aktiv und heute Abteilungsleiter bei den Schkopauer Faustballern. die gemeinsamen mit den Chemikern ein Liga­Team bilden.  Auf einer 40 Mal 20 Meter großen Spielfläche galt es für das Schkopauer Team, den Spielball über ein mittig in zwei Meter Höhe gehängtes Netz artiges Band in drei Siegsätzen auf des Gegners Fläche so unterzubringen, dass der nicht mehr zurückgespielt werden konnte. „Am Ende ist uns das nicht ganz gelungen“, blickte Vogelpohl zurück. „Die Jungs haben gekämpft, aber beide Spiele gegen die Gastgeber und FehrbelIin nur knapp verloren“, ergänzte er. Im Auftaktspiel gegen den Fehrbellin lag man bereits mit 0:2, doch die MSV-er kamen zurück und glichen zum zwischenzeitlichen 2:2 aus. Fehrbellin hatte am Ende das glücklichere ändchen, gewann im fünften Satz mit 11:9. Ähnlich die Situation im zweiten Spiel gegen den Gastgeber. Auch die verschafften sich zunächst einen 2:0-Vorsprung gegen den MSV. Doch die starteten eine Aufholjagd, glichen aus. Der. TSV Lola hatte im Entscheidungssatz das bessere Ende, siegte mit 11:6 gegen die Schkopauer, „Wir sind dennoch nicht unzufrieden“, sagte Lutz Vogelpohl. „Da war sicher noch viel Nervosität dabei, die uns den einen oder anderen Punkt gekostet hat. Man muss bedenken, dass es für alle der erste Auftritt.“

Die nächste Gelegenheit bietet  sich bereits am kommenden Wochenende, wenn das Team als Gastgeber in der Rischmühlenhalle dann vor eigenem Publikum aufschlagen.

„Da war sicher noch viel Nervosität dabei.“

Lutz Vogelpohl  

Team-Chef

 Quelle: Mitteldeutsche Zeitung 06.11.12

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